Die Leier

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Eine Dame kauft eine Leier…

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Ich hatte in einem Schaufenster gesessen und lange auf einen Käufer gewartet. Damals war ich einfach aus der Mode gekommen. Ich war eine einfache hölzerne Leier.

Meine Saiten wurden hundertmal gezupft und wurden schnell abgenutzt. Meine Musik vergangener Zeiten, mein Lack wirkte verloren. Ich hatte die Hoffnung aufgegeben, so benutzt zu werden, wie ich erschaffen wurde.

Wer würde etwas spielen wollen, das so abgenutzt und veraltet aussah? Dann trat ein Sonnenstrahl in den Laden, wo ich ausgestellt war, und fragte, ob sie mich abholen und ein sanftes Spiel haben könne. Meine Saiten zitterten unter ihrer sanften Berührung, die Melodie war traurig und müde. Sie sah aus wie ein Engel von oben, aber ihr Gesicht war verloren und weinerlich. Sie nahm mich mit nach Hause, warf meine Fäden und rieb mein Getreide ab. Dann hat sie mich liebevoll lackiert, aber trotzdem trug sie dieses Stirnrunzeln.

Die Saiten ersetzt, sie hat mich gestimmt. Endlich lächelte sie. Sie legte mich sanft in ihren Schoß und hielt mich eine Weile fest. Endlich spielte und zupfte sie einen sanften Akkord.

Ein Lied wurde geboren, von gebrochenen Herzen, von Liebe, die ignoriert wurde. Durch meinen Klang sang sie, sie weinte. Sie trocknete ihre Tränen aus. Sie holte den Mann aus ihrem Leben und sang ihre Ängste weg.

In den nächsten Monaten lächelte und sang sie und klimperte mich jeden Tag sanft an. Manchmal ließ mich ihre Stimme überwältigen, aber wir spielten immer noch. Ich habe ihre Stimme und das Zupfen meiner Saiten geliebt.

Sie drehte mich aus einem Holzklumpen und ließ mich Flügel wachsen. Meine Musik und ihr Lied würden steigen, Zwei Melodien verschlungen. Ihre Worte waren die personifizierte Gnade und liebevoll definiert.

Dann, als ihr Herz geheilt wurde und ihr Leben endlich weiterging. Die Zeiten, in denen sie mich abholte, waren kürzer als in der Vergangenheit. Meine Saiten wurden wieder schwach, aber sie sah es wirklich nicht. Ich wurde gelegentlich aufgekauft, aber ich war es wirklich nicht. Sie brauchte etwas anderes, um ihre Musik kommen zu lassen.

Die seltenen Male, in denen sie mich festhielt, bekam ich nicht mehr als ein Summen. Und jetzt sitze ich hier alleine auf dem Boden. Ich wünschte, sie würde mich wieder in den Laden bringen, in dem ich vorher war. Denn ich muss die Musik machen, sonst ist Holz nur gut fürs Feuer.

Ich kann nicht ihr Herz jetzt singen lassen, aber ich bin immer noch eine hölzerne Leier..

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